
Go ist ein altes Japanisches Spiel, welches mit weißen und schwarzen Schokolinsen auf einem Süßholzbrett gespielt wird. Der Zuckergehalt des Materials ist so hoch, dass man allein durch das längere bewegungslose Betrachten des Spielbretts schon zunimmt. Japanische Sumo-Ringer werden dazu gezwungen, mindestens eine halbe Stunde abends vor dem Schlafengehen auf ein Go-Brett zu starren. Altkanzler Helmut Kohl und Ex-Außenminister Joschka Fischer waren in den Zeiten ihres größten Umfangs Großmeister dieser Kunst. Und wie das Blog kürzlich in Erfahrung bringen konnte, ist auch Dr. Dieter Porth ein angehender Lehrmeister.
Ziel des Spiels ist es, durch reine Willensanstrengung telekinetischen Einfluss auf die Linsen auszuüben. So kann man sie mit Gedankenkraft von sich wegschieben. Wer zuerst 5 Linsen in einer Reihe anordnet, oder 3 Linsen auf der gegnerischen Seite des Spielbretts herunterfallen lässt, gewinnt.
Das Bild zeigt Dr. Dieter Porth auf einem Turnier um den Spaßmacherpreis der Göttinger Schülerzeitungen und Konditoren. Aber es läuft nicht gut. Er hat einen schweren Kampf zu bestreiten. Sein Gegner ist vor einer Stunde Rauchen gegangen.
So sitzt er nun allein da und starrt auf das Spielfeld. Fünf in einer Reihe sind leider nicht in Reichweite und obwohl sein Gegner nicht da ist, hat Dr. Porth nun ein Problem entdeckt, das ihm die Gesichtszüge entgleiten lässt: Dummerweise hat er einige seiner Spielsteine in seinem eigenen Schwerefeld eingefangen, so dass sich diese nun wie von Geisterhand unweigerlich auf seinen eigenen Spielfeldrand zubewegen. Ein nervenaufreibendes Schauspiel - die Partie steht kurz vor der Aufgabe.
Aufmerksame Spielbeobachter können erkennen, dass der kleine Finger seiner rechten Hand leicht zittert. Offensichtlich plagt sich der Krieger mit dem verwegenen Plan, den Partieverlust in einem unbeobachteten Moment noch um ein paar Minuten aufzuschieben. Die Linsen sind aber auch wirklich lecker!
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Dr. Dieter Porth Watch
Samstag, 24. Juli 2010
Brettspiel Go: Dr. Porth verliert dramatisch
Dienstag, 20. Juli 2010
Video von Dr. Dieter Porth gefunden

Unter dem Titel "Das Desing [sic] der Meldungen" erklärt Dr. Dieter Porth auf Youtube als Nutzer Padina42 (s. Erläuterung zu "Padina") seine Webseiten. Gute Webseiten brauchen natürlich gar keine Erläuterung, je mehr man Aufhebens und Erklärungen machen muss, desto wahrscheinlicher ist es, dass man mit seinem Design unglaublich daneben liegt.
Völlig folgerichtig hat Dr. Dieter Porth daher sein System auch für einen Innovationspreis im Jahr 2006 eingereicht. Links und Artikel dazu folgen in einem späteren Post.
Kann einer unserer Leser erklären, wie ein promovierter Chemiker auf die Idee kommen kann, die Buchstabenfolge ZZZLF mit 3*ZLF abzukürzen? Z3LF kann man verstehen - also irgendwas muss doch da an unserem Doktor im Studium vorbeigerauscht sein. 3*ZLF ist ZLFZLFZLF, Hr. Doktor Porth!
Da unsere Leser sehr genaue Beobachter sind, ist den meisten sicher nicht entgangen, dass sich auch auf diesem Standbild aus dem Video ein toter Papagei versteckt hat. Können Sie ihn finden?
Wenn Sie nach dem lustigen Ende mit der Handpuppe vor Lachen nicht das Bewusstsein verloren haben sollten, schauen Sie sich doch auch noch die Lehrvideos zu einem asiatischen Spiel an. Lernen Sie GO von einem fortgeschrittenen Anfänger, der auf ganz mitreißende Art seine Stimme verstellen kann und Sie garantiert für dieses Spiel begeistern wird!
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Montag, 19. Juli 2010
"Nazi in Europa - Na und, ist doch egal."
Hier der Kommentar von Padina vom 5.6.2009 um 8:47 Uhr bei ZEIT-Online im Originalwortlaut, alle Fehler so übernommen, wie er sie geschrieben hat, lustigerweise sogar ganz am Ende ein Fehler im Link zu seiner eigenen Internetzeitung: Die Umstrukturierung der Hochschulen erfolgte ohne politische Diskussion, obwiohl mit dem Mast- Bachelor-System die Forschungsqualität der Studenten schlechter werden. Mir persönlich ist es egal, wer ins EU-Parlament kommt. Ich spreche Europa die Legitimation ab, mich mitzuverwalten. Da viele Richtlinien im Bundestag nur noch abgenickt werden, muss auch der Bundestag aufpassen, ob nicht irgendwann Artikel 20 des Grundgesetzes greift. Außerdem ist es schön, dass die Niederländer ihre Ergebnisse schon veröffentlicht haben. Nach demokratischen Geflogenheiten ist damit die Wahl ungültig. Dr. Dieter Porth - Herausgeber der Internet-Zeitung www.buzergerstimmen.de
So lautet die Überschrift eines Kommentars von Dr. Dieter Porth im Forum von ZEIT-Online. Das Dr. Dieter Porth Watchblog hat es sich zur Aufgabe gemacht, Dr. Dieter Porths öffentliche Äußerungen zu sammeln und ggf. kommentiert für die Nachwelt zu erhalten, falls die Originale verändert oder entfernt werden. Daher auch dieser Kommentar hier als Doublette. Die Überschrift muss einem Intensivkurs "Wilde Überschriften für angehende Journalisten" entsprungen sein - sie allein als Lacher war schon einen eigenen Post hier im Blog wert.
Dr. Dieter Porth nutzt sehr häufig das Pseudonym "Padina" mit Abwandlungen, welches er sich zwischenzeitlich sogar als Wortmarke hat schützen lassen. Die regelmäßige Nutzung eines Pseudonyms bei gleichzeitiger Unterschrift mit dem realen Namen wirkt auf manche vielleicht etwas bescheuert, für Dr. Dieter Porth ergibt es anscheinend vollkommen Sinn.
Ich erinnere an den Subventionsschwachsinn von Müller-Milch, den vor einigen Jahren der BUND aufdeckte. Hier zahlt die EU staatlich Konzernen ihre Gewinne und verbucht es als Landwirtschaftshilfe
Wozu führt die EU mit ihren Rechtsnormen? Sie führt zu einer juristischen Monokultur in Europa. In dieser Monokulutr werden nur noch große Unternehmen überleben und der kleine Mann vor Ort fühlt sich gegängelt. - Das System Europa ist schlecht.
Außerdem glaube ich, dass die Ergebnisse bewusst veröffentlicht wurden. Schließlich geht gerade die Angst vor dem Machtverlust um. Es ist zum Beispiel interessant, wie die Bertelsmannstiftung versucht, Europakritiker und Rechtsextreme in einen Topf zu werfen
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/nachrichten_96105.htm
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Mittwoch, 14. Juli 2010
Dr. Dieter Porth auf Facebook

Ein Leser unseres Blogs hat uns auf Dr. Dieter Porths Facebook Seite aufmerksam gemacht. Vielen Dank! Zwei Fragen beschäftigen Dr. Dieter Porth derzeit: beide haben mit der Informationsflut im Internet zu tun, und mit der Verknüpfung von Inhalten. Na ist das nicht interessant?
Aber widmen wir uns direkt den derzeitigen Fragen im Einzelnen. Erste Frage: "Wie muss sich der Journalismus im und für das internet [sic] ändern, um die Informationsflut beherrschen und steuern zu können?"
Diese Frage ist natürlich nicht leicht zu beantworten. Die Beherrschung und Steuerung der Informationsflut ist ein Geschäft, an dem man sich schnell übernehmen kann. Der Journalismus muss sicherlich neuartigen Entwicklungen Rechnung tragen. Man muss heutzutage schneller reagieren, um wahrgenommen zu werden. Weiterhin ist zu beachten, dass im Zeitalter von Google eine Indexierung von Inhalten als kostenloser Service bereits zur Verfügung steht. Das heißt, wenn jemand einen ganz bestimmen Inhalt sucht, so wird er ihn auch finden. Steuern ist ganz schwierig. Wie kann man z.B. durch gezieltes Steuern von Informationen einen Aktienkurs beeinflussen? Wenn Sie darauf eine Antwort haben, bitte schreiben Sie sie uns! Der heutige Journalist muss sich kaum mehr um die Vernetzung von Informationen kümmern, und steuern kann er ganz wenig. Womit wir auch gleich zur zweiten Frage kommen:
"Wie kann man die verschiedenen Medien (Print, Fernsehen), Internet und Radio miteinander zu [sic] verknüpfen, um als multimedialer Kritiker wahrgenommen zu werden?"
Kommen wir zuerst zum letzten Teil der Frage. Um als "multimedialer Kritiker" wahrgenommen zu werden, wie Herr Dr. Porth es sich wünscht, müsste er vielleicht zunächst erst einmal ernst genommen werden. Dies erreicht er nicht, indem er jeden Samstag im Göttinger Spaßradio Agenturmeldungen der letzten Woche verliest, die schon am Mittwoch veraltet waren. Kritiker wird man ja oft, wenn man etwas selbst nicht kann. Wie Dr. Dieter Porth auf seinen verschiedenen Projektseiten eindrucksvoll beweist, hat er erhebliche Schwierigkeiten, mit den von ihm verwendeten Medien effektiv umzugehen. Von daher ist seine Entscheidung, sich als "multimedialer Kritiker" zu versuchen, durchaus nachvollziehbar. Dennoch muss auch der schlechteste Kritiker Inhalte vorbringen, um wahrgenommen zu werden. Hier liegt wahrscheinlich der Knackpunkt seines Leidens. Es fehlen Inhalte. Die Verküpfung der Medien geschieht heutzutage von selbst. So gibt Hr. Porth auch gleich ein paar seiner Webprojekte an: Die Bürgerstimmenzeitung, das Padina-Projekt und seine myspace-Seite. Hiermit sind diese erfolgreich verknüpft, Gratulation! Das wäre aber auch mit Googeln gegangen.
Achso, und es kann wahrscheinlich nicht schaden, wenn man sich die einzigen drei Sätze, die man in sein Profil als "multimedialer Kritiker" schreibt, gelegentlich nochmal durchliest.
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Sonntag, 11. Juli 2010
Rätsel: Papageienschwund im Göttinger Land
Einst inoffiziell als „Papageienstadt Südniedersachsens“ gefeiert, stellen Experten in Göttingen heute einen alarmierenden Rückgang brütender Paare bei den buntgefiederten Tieren fest, ähnlich einem Massensterben.
„Wir haben heute kaum noch Papageien in Göttingen. Früher gab es so viele Aras am Marktplatz, dass man sie fast als Plage betrachten musste.“, so Wolfgang Meyer (SPD), Bürgermeister der Universitätsstadt.
Das Göttinger Institut für Papageinforschung und Artenschutz hat daher in den letzten Monaten die Bevölkerung um Hinweise gebeten. Mehrere Göttinger meldeten sich daraufhin, so dass die Ermittler jetzt über 105 Spuren nachgehen können. Joachim Roth, Leiter der Sonderkommision ARA: „Viele Emittlungen laufen leider in’s Leere. Wir tappen nach wie vor im Dunkeln.“ Er schaut nachdenklich in die Ferne. „Was uns keine Ruhe lässt, ist die Tatsache, dass sich ein Großteil der Hinweise um Dr. Dieter Porth verdichten. Aber hier kommen wir einfach nicht weiter, da er jede Beteiligung abstreitet.“
In der Tat geben viele Bürger an, Dr. Porth gelegentlich in der Dämmerung in der Nähe der größten Brutstätten gesehen zu haben. Er selbst gibt sich unbeeindruckt von den Vorwürfen: „Alles, was hierzu gesagt werden kann, habe ich bereits gesagt.“ Es gibt keine Beweise für einen Zusammenhang der Person Porths mit dem Verschwinden der Großpapageien. In der Dunkelheit konnte lediglich häufig beobachtet werden, wie sich eine ihm ähnelnde Gestalt auf Zehenspitzen durch die Stadt schlich und im Nebeneingang einer Änderungsschneiderei verschwand.
„Wir verhandeln gerade mit unseren Partnerstädten,“, so Wolfgang Meyer, „und wer weiß, vielleicht gelingt es uns stattdessen, einen größeren Bestand an Wellensittichen anzusiedeln. Diese sind nicht ganz so farbenfroh, dafür aber sehr robust.“
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Freitag, 9. Juli 2010
Göttingen glüht am Wochenende
Erinnern wir uns!? Vor nicht einmal 6 Wochen hat man in der St. Jacobi-Kirche schon wieder darüber nachgedacht, die Heizung einzuschalten, so gut meinte der Winter es mit uns.
Davon ist jetzt aber nichts mehr zu spüren. So wie wir bibbernd im Mai den Anbruch einer neuen Eiszeit in Göttingen erlebten, bemerken wir heute wieder deutlich die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung.
Ein ständiges auf und ab. Ja, alles geht heute ein bisschen schneller!
Das Quecksilber klettert heute in der Innenstadt bis auf 33 Grad Celsius. Und das ist auch nur eine Vorübung für das Wochenende. Dann nämlich glüht das Gänseliesel bei bis zu 36 Grad.
Erwartet werden bis Mitte nächster Woche auch keine wesentlichen Änderungen durch Wind oder Niederschläge. Erst nach dem Wochenende steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit langsam über 20%. Vielleicht hat Dr. Dieter Porth am Samstag noch ein paar Tipps zur Abkühlung parat. Deswegen: alle ab 17 Uhr einschalten!
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Donnerstag, 8. Juli 2010
Tamara und Dr. Dieter Porth hetzen gegen Kultusministerin Henzler
Das Mathe-Abitur in Hessen darf nachgeschrieben werden, die bessere von zwei Noten zählt. Dr. Dieter Porth wittert sofort Übervorteilung und hetzt zusammen mit seiner Tochter gegen die gerade frisch ins Amt gekommene Kultusministerin Dorothea Henzler.
Er ist sich auch nicht zu schade, ihr niedere Beweggründe zu unterstellen. Der Verdacht drängt sich ihm auf, die Dame hat wohl einen Bekannten oder jemanden in der Verwandschaft, der die Mathe-Klausur verkackt hat. "Na zu irgendwas muss es doch gut sein, dass Tante Dorothea gerade Kultusministerin geworden ist", so die Logik des auf dem Niveau eines 5-Jährigen Anprangernden, der "die Politik" kennt. Und es bleibt nur ein Schluss: Fr. Henzler hat sich der Schiebung schuldig gemacht!
In der eigenen Bürgerstimmen-Zeitung erscheint am 30. März 2009 daher auch gleich seine Denunziationsattacke:
Überschrift: "Lösung wegen Mathepanne unfair"
So schreibt Dr. Dieter Porth in seiner Internetzeitung:
30.3.2009 In einem offenen Brief kritisiert eine hessische Abiturientin [seine Tochter Tamara, Anm. der Redaktion] die Lösung der Kultusministerin für das Zentral Abitur als unfair. Die Argumentation stützt sich auf mehrere Argumente. Im Leistungskurs betrug der maximale Schaden des Fehlers ungefähr dem Wert einer Drittel Note, was sicher nicht einen Nachschreiben rechtfertigt. Die Lösung wird als zu pauschal und zu ungerecht abqualifiziert und der Kultusministerin wird ein mangelndes Rückgrat angesichts der Kritik durch die Presse attestiert.
[In der Politik zählen Beziehungen!. Ich vermute angesichts des banalen Fehlers im Leistungskurs Mathe, dass die Lösung gewählt wurde, um einer/einem Abiturientin/Abiturienten mit Mathe Leistungskurs - vielleicht aus dem engeren Bekanntenkreis der Ministerin - einen Gefallen tun. Dr. Dieter Porth.]
Hier ist wieder die Logik des Dr. Dieter Porth in Reinstform zu finden: die Argumentation stützt sich angeblich auf mehrere Argumente - nur beschrieben wird kein einziges.
Auszug aus Tamaras Beschwerdebrief:
Ich habe am Freitag Mathe-Leistungskurs geschrieben und ich muss sagen, ich finde das ganze Gerede lächerlich und die Lösung ist nicht fair sondern unfair!
Im Grunde müsste man, wenn das die Lösung ist das ganze Abitur wiederholen.
Die Lösung ist viel zu pauschal. Es dürfen jetzt auch Schüler wiederholen, die daraus garkeinen Nachteil hatten... Ich bin der vollen Überzeugung und muss sagen ich fühle mich auch ganz ehrlich benachteiligt durch die Entscheidung! Der LK sollte zum Beispiel garnicht wiederholen dürfen.
Wie man dem ersten Satz entnehmen kann, ist es ihr eigentlich egal, eine begründete Meinung hat sie dazu eigentlich nicht. Ganz der Logik des Herrn Papa folgend - wird man im weiteren Verlauf keine Logik und keine Argumente finden. Sie findet es einfach nur doof. Die Politiker sind doof. Dieses Erleben ist sicher eine Folge der vielen Bibi Blocksberg-Kassetten, die Tamara Porth in ihrer Kindheit gehört hat. In den Geschichten werden Erwachsene und Politiker generell eher dusselig, autokratisch und tendenziell korrupt dargestellt. Das stinkt Tamara jetzt. Es ist irgendwie unfair. Sie fühlt sich auch benachteiligt, ganz ehrlich, weil andere jetzt nachschreiben dürfen.
Soviel Agitation nach erfolgreich geschriebener Mathe-Abiturprüfung bei einer 18-jährigen? Höchst unwahrscheinlich. Mal abgesehen davon, dass Schule noch nie fair war, und schon immer Nachprüfungen geschrieben wurden: warum sieht Tamara Porth sich eigentlich benachteiligt? Sie hätte doch auch nochmal schreiben dürfen. Ach, sie hatte schon volle Punktzahl im ersten Anlauf und sieht jetzt ihren Vorsprung vor den anderen gefährdet? Benachteiligung durch zu geringen Vorsprung?
Es drängt sich der Verdacht auf, dass Tamara Porth zu den Mädchen gehört, die anderen aber auch gar nichts gönnen. Oder ist das doch nur eine von Dr. Dieter Porth inszenierte künstliche Aufregung, die da durch das junge Köpfchen der Tochter gejagt wird?
Der mangelhaften Rechtschreibung (man kann heute Abitur bestehen ohne gelernt zu haben, dass "gar nicht" und "gar kein" auseinander geschrieben werden?!) und der Gestaltung des Satzbaus kann man leider kaum entnehmen, ob der Brief aus seiner Feder oder der der Tochter stammt. Aber mal im Ernst, welche 18-jährige schreibt denn bitte an die Kultusministerin und liest ihr die Leviten in punkto Opportunismus, nur weil andere Schüler die Prüfung nachholen dürfen?
Und es kommentiert der Vater wie wild um den Brief herum. In der Rolle des daneben oder dahinter stehenden Redakteurs und Kommentators gefällt sich der Herr Doktor seit jeher gut. Und er schreibt:
"P.S. Ich habe lange überlegt, ob ich den Brief veröffentliche. Die Namensgleichheit mit der Autorin hat durchaus einen verwandtschaftlichen Hintergrund. [Anm. der Redaktion: Na, da hat Sherlock Porth uns aber ein Rätsel zum Zähne dran ausbeißen gegeben.] Aber da das pädagogisch und auch didaktisch problematische Zentralabitur auch in Niedersachsen abgehalten wird und sicher auch hier in Zukunft Fehler auftreten werden, wird der offene Brief als Argumentationshilfe gegen das Zentralabitur schon einmal veröffentlicht."
Aha. Das Zentralabitur ist schlecht, mit der Auffassung steht Dr. Dieter Porth nicht allein. Aber von was für einer Argumentation spricht er da? Mangels Gehalt fällt die Art seiner Agitation auf persönlicher Ebene doch sehr fragwürdig aus. Und die Frau Tochter vor seinen Karren zu spannen ist auch nicht besonders geschickt. Zweimal Minus ergibt eben nicht immer Plus.
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