
Ein Leser unseres Blogs hat uns auf Dr. Dieter Porths Facebook Seite aufmerksam gemacht. Vielen Dank! Zwei Fragen beschäftigen Dr. Dieter Porth derzeit: beide haben mit der Informationsflut im Internet zu tun, und mit der Verknüpfung von Inhalten. Na ist das nicht interessant?
Aber widmen wir uns direkt den derzeitigen Fragen im Einzelnen. Erste Frage: "Wie muss sich der Journalismus im und für das internet [sic] ändern, um die Informationsflut beherrschen und steuern zu können?"
Diese Frage ist natürlich nicht leicht zu beantworten. Die Beherrschung und Steuerung der Informationsflut ist ein Geschäft, an dem man sich schnell übernehmen kann. Der Journalismus muss sicherlich neuartigen Entwicklungen Rechnung tragen. Man muss heutzutage schneller reagieren, um wahrgenommen zu werden. Weiterhin ist zu beachten, dass im Zeitalter von Google eine Indexierung von Inhalten als kostenloser Service bereits zur Verfügung steht. Das heißt, wenn jemand einen ganz bestimmen Inhalt sucht, so wird er ihn auch finden. Steuern ist ganz schwierig. Wie kann man z.B. durch gezieltes Steuern von Informationen einen Aktienkurs beeinflussen? Wenn Sie darauf eine Antwort haben, bitte schreiben Sie sie uns! Der heutige Journalist muss sich kaum mehr um die Vernetzung von Informationen kümmern, und steuern kann er ganz wenig. Womit wir auch gleich zur zweiten Frage kommen:
"Wie kann man die verschiedenen Medien (Print, Fernsehen), Internet und Radio miteinander zu [sic] verknüpfen, um als multimedialer Kritiker wahrgenommen zu werden?"
Kommen wir zuerst zum letzten Teil der Frage. Um als "multimedialer Kritiker" wahrgenommen zu werden, wie Herr Dr. Porth es sich wünscht, müsste er vielleicht zunächst erst einmal ernst genommen werden. Dies erreicht er nicht, indem er jeden Samstag im Göttinger Spaßradio Agenturmeldungen der letzten Woche verliest, die schon am Mittwoch veraltet waren. Kritiker wird man ja oft, wenn man etwas selbst nicht kann. Wie Dr. Dieter Porth auf seinen verschiedenen Projektseiten eindrucksvoll beweist, hat er erhebliche Schwierigkeiten, mit den von ihm verwendeten Medien effektiv umzugehen. Von daher ist seine Entscheidung, sich als "multimedialer Kritiker" zu versuchen, durchaus nachvollziehbar. Dennoch muss auch der schlechteste Kritiker Inhalte vorbringen, um wahrgenommen zu werden. Hier liegt wahrscheinlich der Knackpunkt seines Leidens. Es fehlen Inhalte. Die Verküpfung der Medien geschieht heutzutage von selbst. So gibt Hr. Porth auch gleich ein paar seiner Webprojekte an: Die Bürgerstimmenzeitung, das Padina-Projekt und seine myspace-Seite. Hiermit sind diese erfolgreich verknüpft, Gratulation! Das wäre aber auch mit Googeln gegangen.
Achso, und es kann wahrscheinlich nicht schaden, wenn man sich die einzigen drei Sätze, die man in sein Profil als "multimedialer Kritiker" schreibt, gelegentlich nochmal durchliest.
Mittwoch, 14. Juli 2010
Dr. Dieter Porth auf Facebook
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